Mission und Geschichte

Unsere Mission

Die Gründung des Vereins geht auf eine Initiative von Gerda und Günter Wagner zurück, die sich mit Anwohnern der umliegenden Häuser und Mitgliedern des Vereins der Wassersportfreunde Kassel zusammentaten, um das Kurbad Jungborn, den maroden Restbau des ehemaligen Sinning'schen Fluss- und Warmbades, vor dem weiteren Verfall zu bewahren.

Gebäude und Gelände sollten - entsprechend den Wünschen vieler Bewohner der Unterneustadt und darüber hinaus - für die Öffentlichkeit zugänglich sein, ohne rein kommerziellen Zwecken zu dienen. Die beiden Vereinsgründer haben die Sanierung und Entwicklung des Gebäudes und des Bademuseums wesentlich möglich gemacht und geprägt, der Verein ist ihnen dafür sehr dankbar.

Unsere Geschichte

Nach der Gründung des Fördervereins 2004 konnten wir 2005 einen Pachtvertrag mit der Stadt Kassel als der Eigentümerin abschließen. Und dann begann alles mit einem kleinen Architektenwettbewerb, der im Planungsamt der Stadt Kassel stattfand. Das Architektekturbüro Frank Schütz bekam den Zuschlag und betreute für sechs Jahre den Bau.

Der erste Bauabschnitt umfasste die Wiederherstellung des Turmes, der am stärksten verfallen und gefährdet war. Hier zeigte es sich schon, dass die Substanz des Gebäudes schwer geschädigt war.

Nach und nach wurde alles denkmalgerecht entkernt, stabilisiert, saniert und neu gestaltet. 2008 nahm das Kurbad Jungborn erstmals an der Kasseler Museumsnacht teil. Beim Innenausbau wurden dann etwa die Installationen angebracht und die Toiletten eingerichtet. Der Terrazzo-Fußboden wurde aufwändig restauriert, die Holzdecke im großen Raum in Eigenarbeit hergestellt.

Schließlich wurden die Kabinen restauriert. Die Ostwand wurde verklinkert. 2011 öffneten das Café am Fluss und das Kasseler Bademuseum. Das Kleinod am Wasser füllte sich wieder mit Leben.

2025 haben die Kuratoren Eric Pries, Maja Wirkus (Bild) und Celina Hutwelker das Bademuseum neu gestaltet. Das Kleinod am Fluss strahlt in neuem Glanz.